Posted by: horicon | Juli 7, 2008

Sommerloch-Füllung Teil 2

Wir sind mitten im Sommer - die Sonne scheint, alles ist grün und die Seen haben badefreundliche Temperaturen. Das eigentlich nicht die Zeit, sich über den Zustand der Welt Gedanken zu machen. Es ist Zeit das Leben zu genießen….vielleicht haben wir dafür demnächst nicht mehr so viel Möglichkeiten.

William White, der Chefvolkswirt der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), spricht in einem Interview in der ZEIT über das Ende des Wachstums und turbulente Zeiten für die Weltwirtschaft - übertitelt mit “Das Spiel ist aus“. Hier wird deutlich, wie wenig die sogenannten Eliten Entwicklungen wirklich steuern, oder ist es andersherum: genau das war die Zielstellung?

Eine vertrauliche Studie von Bridgewater Associates, dem zweitgrössten Hedge Fund der Welt, analysiert die noch ausstehenden Verluste aus der Finanzkrise. “Bridgewater sind auf der pessimistischen Seite”, sagt George Magnus, Senior Economic Adviser der UBS in London, “aber sie haben absolut Recht”.

Aber wir in Deutschland haben doch eine stabile Wirtschaft. Bestimmt keine schlechte, aber dafür einen katastrophalen Staatshaushalt. In CICERO habe ich einen aufschlussreichen Artikel gefunden: “Deutschland hat sich mit Pensionszusagen für Beamte in eine finanziell aussichtslose Lage gebracht. Das Ausmaß der impliziten Verschuldung erinnert an die Höhe der von den Siegermächten geforderten Reparationszahlungen nach dem Ersten Weltkrieg.” … “Die Bundesrepublik wird diesen Ressourcenabfluss nicht überleben. Sie wird im Jahr 2040 garantiert nicht mehr in ihrer heutigen Form existieren.”

Posted by: horicon | Juni 26, 2008

Füllung für das Sommerloch

Gäbe es derzeit nicht die Fussball-EM, wäre jetzt schon deutlich, dass wir bereits mitten im Nachrichten-Sommerloch sind. Ich versuche dieses Loch jetzt schon einmal zu stopfen und habe ein paar interessante Links zusammengestellt, die Sie bisher bestimmt noch nicht in Ihrer Tageszeitung gefunden haben und voraussichtlich auch nicht finden werden.

14 ehemals führende Staatsmänner Europas, darunter zwei frühere Präsidenten der EU-Kommission und sieben Regierungschefs, haben in einem Offenen Brief an den jetzigen Präsidenten der EU-Kommission José Barroso, den Präsidenten der Republik Slowenien, Danilo Türk, als amtierenden Ratspräsidenten der EU sowie den französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy als kommendem Ratspräsidenten der EU die Einberufung einer Weltfinanzkonferenz gefordert, um Maßnahmen zur Regulierung der Finanzmärkte zu beschließen. Link zum Brief
Wie eine “Regulierung der weltweiten Finanzmärkte” durch Vorschläge von Experten aussehen soll, darauf bin ich wirklich sehr gespannt… Bisher haben sich diese Spezialisten auch immer selbst reguliert und es hat bestens funktioniert - für Sie selbst.

LEAP/E2020-Warnung für Juli bis Dezember 2008: Die Schockwellen der Aufprallphase der umfassenden weltweiten Krise schlagen über uns zusammen - die gesamte Pressemitteilung gibt es hier.
Nein, das hört sich nicht gut an, ist aber wohl nicht zu ändern. Bleiben Sie entspannt und gut balanciert :-)

Finanzieller Tsunami schürt BIZ-Befürchtungen vor einer großen Depression, wenn die Verluste weiter anhalten. Warum da noch eine ganze Menge auf uns zukommt, analysiert F. William Engdahl hier sachkundig und verständlich. Die Hintergründe hat er in Die nächste Finanzkrise: Credit Default Swaps – Subprime war nur »Vorspeise« - hier zu finden - auseinander genommen. Es ist schier unglaublich, wie sehr Gier Hirn fressen kann. Menschen im Stress können einfach keine sinnvollen Entscheidung in Balance treffen.

Unglaublich, was in Deutschland so alles möglich ist. Ich bin kein besonderer Freund der Arbeiten von Herrn Ulfkotte, aber wir haben in diesem Land Meinungsfreiheit, die im Grundgesetz verbürgt ist. Ebenso haben wir Religionsfreiheit und vor allem eine Trennung von Staat und Kirche (mehr oder weniger, zumindest auf dem Papier des GG).
Religiöse Menschen haben es in der westlichen, säkularisierten Welt wahrscheinlich oft nicht leicht, wenn ihr jeweiliger Messias irgendwo durch den Kakao gezogen wird. Ein Minimum an Rücksicht auf die religiösen Gefühle sollte zum Grundbestand sozialer Kompetenz gehören. Das ist aber eben nicht immer so. Die Reaktion darauf ist allerdings dann ebensowenig angemessen (mal sehr vorsichtig formuliert). Die Geschichte geht so:

Teil 1 Jagdsaison eröffnet – Tausende türkische Mitbürger wollen eine Deutsche ermorden
Teil 2
Kopfgeld für “Meinungsterroristen”

Chemtrails sind ja immer wieder ein sehr kontrovers diskutiertes Thema. Ich bin zugegeben etwas gespalten ob das “irgendwie normal” ist oder eine Riesen-Sauerei. Ein neues Video habe ich im Holodeck gefunden und den nüchternen Kommentar dazu ebenso. In Österreich hat ein Privatmann einfach eine Werbetafel gemietet, um seine Mitbürger auf das Problem aufmerksam zu machen. Der Bericht bei Freeman und die Kommentare dazu sind in mehrerer Hinsicht spannend: sie zeigen, wie unterschiedlich auch bei kritischen Lesern gerade dieses Thema diskutiert wird, sie geben viele Links zu interessanten Seiten und sie diskutieren die Frage, was jeder einzelnen an seinem Platz für Aufklärung und kritisches Denken tun kann.
Aber noch einmal zurück zu den Chemtrails: vielleicht sind es ja wirklich nur das neue Flugzeugbenzin und leicht erklärbare Phänomene in der Atmosphäre…. Aber diese chemische Analyse von Wasser nach Chemtrail-Tagen hätte ich gerne von einem kritischen Wissenschaftler interpretiert.

Posted by: horicon | Juni 19, 2008

Lissabon-Vertrag

Der “Vertrag von Lissabon” sollte ohne großes Gertöse und vor allem ohne größere Diskussion zu einem “Quasi-Grundgesetz der EU” werden und wurde nun - wahrscheinlich wieder einmal nur vorerst - durch das Votum der Iren gestoppt. Sie waren ja auch die einzigen, die überhaupt gefragt wurden, in allen anderen Ländern wurde bzw. wird parlamentarisch entschieden. Natürlich wird an einem solchen Vertrag intensiv und bis zur letzten Minute gearbeitet, aber es ist dennoch erstaunlich, dass die Parlamentarier nicht genau wussten, worüber sie abstimmen, denn dafür muss das Vertragswerk vorliegen. Auf der Seite des Bundestages gibt es ein paar interessante Informationen über die Diskussion.

Jede Verbraucherschutz-Organisation würde dringend davor warnen, einen Vertrag zu unterzeichnen, den man weder vollständig gelesen noch völlig verstanden hat. Insofern ist die fehlende Diskussion um die Inhalte des Vertrages in der Öffentlichkeit beunruhigend. Polit-Rhetorik über die Rolle der Bedeutung ersetzt keine kritische Auseinandersetzung. Ich habe mich auch davor gedrückt, den Entwurf zu lesen, aber Staatsrechtler haben sich der Mühe unterzogen, die 295 Seiten durchzuarbeiten.

Eine kurze Zusammenfassung der sachlichen Kritik unter rechtlichen Gesichtspunkten am Vertrag habe ich hier gefunden:

a) Der Sache nach begründet der Vertrag faktisch einen Bundesstaat, obwohl es der Europäischen Union an einem „Unionsvolk“ mit originärer Hoheit fehlt. Ein solcher Integrationsschritt, den der Vertrag macht, setzte Referenden der europäischen Völker voraus, die aber nicht vorliegen.

b) Die Zuständigkeiten, Aufgaben und Befugnisse der EU sind (auch schon jetzt) übermäßig weit, zumal diese von der Judikatur des Gerichtshofs der Union extensiv gehandhabt werden. Die Politik der EU wird immer weniger von den nationalen Parlamenten vorausgesehen und verantwortet, obwohl das Bundesverfassungsgericht dies im Maastricht-Urteil von 1993 um der demokratischen Legitimation willen ausdrücklich gefordert hat.

c) Die Mitgliedstaaten büßen mit dem Lissabon-Vertrag die Wirtschaftshoheit weitestgehend ein. Die EU übernimmt zunehmend die Justiz- und Polizeipolitik, also die Verantwortung für die innere Sicherheit der Mitgliedstaaten. Darüber hinaus wird die Verantwortung für die äußere Sicherheit und entsprechende Militäreinsätze erweitert.

d) Das höchste Gericht wird mehr und mehr der Gerichtshof der Europäischen Union, obwohl dieser für seine Rechtsprechungsmacht nicht demokratisch legitimiert ist. Er betätigt sich als Motor der Integration.

e) Die finanzpolitische Generalklausel des Art. 311 Abs. 3 AEUV ermöglicht es der Union, europäische Steuern zu erheben oder weitere Kategorien der Eigenmittel einzuführen, ohne daß die nationalen Parlamente dem zustimmen müßten.

f) Im vereinfachten Änderungsverfahren des Art. 48 Abs. 6 EUV ist der Europäische Rat ermächtigt, den Kern der Verfassung, nämlich alle Regelungen des Dritten Teils des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union, der den Binnenmarkt, die Wirtschafts- und Währungsunion, den Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts und viele andere Politikbereiche umfaßt, ganz oder zum Teil zu ändern, ohne daß der Bundestag und der Bundesrat oder gar die Völker dem zustimmen müßten. Auch das Europäische Parlament und die Kommission sind nur anzuhören.

g) Auch die Flexibilitätsklausel des Art. 352 AEUV ermächtigt die Union, sich neue Befugnisse zu geben, wenn das erforderlich erscheint, um die grenzenlos weiten Ziele der Union zu verwirklichen.

h) Der Vertrag verstärkt das demokratische Defizit der EU-Politik, zumal das „Europäischen Parlament “ nicht nach dem Grundsatz der Gleichheit aller Stimmen gewählt wird.

Mal ganz simpel gefragt: ist das Abtreten staatlicher Souveränität durch einen Parlamentsbeschluss und / oder einen Bürgerentscheid verfassungsmäßig überhaupt gedeckt? Ich habe das im Grundgesetz einfach nicht gefunden. Etwas provokanter gefragt: stellt die Zustimmung eines Parlamentariers zu diesem Gesetz etwas wie den Tatbestand des Landesverrats dar?

Die Reaktionen unserer Politiker auf das NEIN der Iren sprechen eine deutliche Sprache über ihre Haltung zu Volksentscheiden. Hans-Herbert von Arnim hat in seinem neuen Buch “Die Deutschlandakte. Was Politiker und Wirtschaftsbosse unserem Lande antun” diese Problematik sehr gut auf den Punkt gebracht: Deutschlands Berufspolitiker haben das Volk entmündigt und die Macht unter sich aufgeteilt. Seine 16 Thesen finden Sie hier.

Zu guter letzt: wenn Sie sich für einen Volksentscheid über eine EU-Verfassung einsetzen wollen, können Sie hier eine Petition unterschreiben.

Posted by: horicon | Mai 28, 2008

Die Re-Source-Technologie

Geräte und Apparaturen zur “Verbesserung” des Wassers gibt es auf dem Markt in einer schon nicht mehr überschaubaren Zahl. Viele habe ich selbst ausprobiert und auch zu Hause habe ich natürlich an jedem Wasserhahn etwas, das aus dem Leitungswasser eine erfrischend trinkbare und aktivierende Flüssigkeit machen soll. Bis zum vergangenen Freitag war ich damit auch weitgehend zufrieden. Aber dann habe ich den Quellwasser-Generator kennengelernt, der auf der von Sascha Witschonke entwickelten Re-Source-Technologie basiert, und ich war sehr beeindruckt. Ein auch nur annähernd vergleichbar frisches Wasser kannte ich bisher nur aus hoch im Gebirge gelegenen Quellen. Aber auch der theoretische Hintergrund der Re-Source-Technologie ist spannend, wird hier doch weder mit “Energetisierung” noch mit “Informierung” gearbeitet. Vielmehr geht es um ein Lassen, um eine “Katalyse der Selbstheilungskräfte”, bei der der Mensch auf ein Eingreifen und Handeln verzichtet.

Eine kurze Einführung in die Re-Source-Technologie gibt Sascha Witschonke selbst im folgenden Artikel:

Einleitung
Als zu Beginn dieses Jahrhunderts die Quantenmechaniker begannen die Welt anhand ihrer scheinbar kleinsten Bestandteile zu erklären, hat niemand geahnt, wie diese Erkenntnisse das Verständnis für unsere Umwelt verändern würden.
Heute, fast 100 Jahre danach, steht die Quantenphysik jedoch kurz vor ihrem Aus. Zu viele Fragen können auf diesem Weg nicht erklärt werden. Mehr noch zwingt sich das Gefühl auf, daß bei allen bahnbrechenden Erkenntnissen, die wir diesem Forschungszweig verdanken, am Ende mehr neue Fragen geschaffen, als alte beantwortet wurden. Und immer deutlicher zeigen die jüngsten Forschungen, daß weder die klassische Physik noch die Quantenmechanik zum Stein der Weisen führen können. So gehen mehr und mehr Wissenschaftler dazu über, ihre heiligen Kühe zu schlachten.
Sie haben im Laufe der Jahrhunderte seit Descartes und Newton die kirchlichen Dogmen, gegen die sie so vehement gekämpft haben, durch ihre eigenen kartesianischen ersetzt. Und so steht die gesamte Naturwissenschaft vor der größten Herausforderung seit dem Mittelalter, nämlich erneut die Mauern im Denken einzureißen und sich wieder der großen Herausforderung der Wissenschaft zu stellen. Das bedeutet wieder offen zu werden für alle Phänomene, die uns die Natur zeigt und vor allem den Überblick über das große Ganze zu bewahren.

Re-Source-Technologie
Als ich am Anfang der 90er Jahre mit der Erforschung von Wechselbeziehungen zwischen Materie und Bewußtsein begann, habe ich nicht geahnt, dass daraus einmal eine vollkommen neuartige Technologie entstehen könnte. Zu Beginn des Jahres 1998 nahmen diese Forschungen immer konkretere Formen an. Durch eine etwas ältere Form der Radionik inspiriert begann ich mein Wissen über die quantenmechanischen Zusammenhänge der Natur mit meinen restlichen naturwissenschaftlichen und ganzheitlichen Erkenntnissen zu verknüpfen. So entstand aus einer Verbindung von über 50 verschiedenen Wissensbereichen und Einzeltechnologien die Re-Source-Technologie.
Grundlage für das Wirkprinzip ist die Selbstheilungskraft der Natur. Unzählige Forschungsergebnisse weltweit zeigen immer wieder, daß in den Bereichen unserer Umwelt, in denen der Mensch nur wenig oder gar keinen direkten Einfluß hat, sich die Natur von Umweltkatastrophen deutlich schneller regenerieren kann, als in stark bewohnten Gebieten. Ein sehr eindrückliches Beispiel dafür ist die Regenerationszeit des im Jahre 1988 zum größten Teil abgebrannten Yellowstone Nationalparks. Experten gingen nach dem Feuer davon aus, daß es mindestens 10 Jahre dauern würde, bis sich die Vegetation und die Tierwelt von dieser Katastrophe beginnen würde zu erholen. Bereits 2 (!!!) Jahre später grünte und blühte alles wieder und auch die Tierwelt war zurückgekehrt. Diese kurze Phase der Erneuerung läßt sich nur darauf zurückführen, daß die menschliche Präsenz in diesem Bereich sehr schwach ist und die Natur dadurch nicht oder nur sehr wenig gestört wird. Unterstützt wir diese These durch die Auswirkungen der unzähligen Ölkatastrophen
der letzten Jahrzehnte. In den Bereichen, in denen der Mensch massiv in die Natur eingegriffen hat, um die Schäden im Ökosystem zu beseitigen (z.B. durch den Einsatz von ölfressenden Mikroorganismen und Chemikalien), konnte sich die Natur bei weitem nicht so gut regenerieren, wie in Bereichen in der sie sich selbst überlassen war.
Wir verdanken einigen außerordentlichen Wissenschaftlern einen tiefen Einblick in die Zusammenhänge zwischen Materie und Energie. Rupert Sheldrake, Amit Goswami und Burkhard Heim, um nur einige zu nennen, zeigen durch ihre von der Quantenphysik bestätigten Forschungsergebnisse deutlich, daß Materie keinen statischen Zustand besitzt, sondern eine fluktuative Verdichtung von Energie ist. Diese Energieverdichtung hin zu einem Zustand, den wir als Materie wahrnehmen, wird gesteuert durch eine Art Informationsfeld, das man sich wie den Bauplan eines Architekten für ein Haus vorstellen kann. Materie bildet sich, geprägt von der Informationsmatrix, aus verdichteter Energie. Verschiedene Wissenschaftler sprechen hier von Nullpunktenergie.
Viele Experimente, u.a. an Teilchenbeschleunigern haben gezeigt, daß menschliches Bewußtsein in der Lage ist, auf diesen Verdichtungsprozeß Einfluß zu nehmen. Allerdings bleibt zur Zeit die Frage unbeantwortet, warum der Mensch die Natur in diesem erheblichen Maß stört. An dieser Stelle gibt es zwar viele Spekulationen, aber nur wenige wirklich konkrete Ansätze. Mal sehen, was die Zukunft noch alles zu Tage fördert.
Alle meine bisherigen Forschungsergebnisse zeigen, dass die Re-Source-Technologie in der Lage ist, diesen menschlichen Faktor in einem kleinen definierten Bereich zu neutralisieren. Dadurch ist die Natur hier wieder in der Lage, sich nach Ihrem eigenen Bauplan zu regenerieren.
Im Gegensatz zu anderen Technologien zur Wasseraufbereitung und zur Elektrosmog-Neutralisierung arbeiten meine Geräte nicht auf der Basis von Energie und Information. Das Re-Source-Element im Inneren der Geräte strahlt weder irgendeine Form von Energie, noch Informationen jedweder Art ab.
Das ist das besondere an der Re-Source-Technologie, sie ist non-invasiv, d.h. sie greift nicht aktiv in unsere Umwelt ein, sondern wirkt eher wie eine Art Katalysator, der sich absolut passiv verhält und nur durch seine Anwesenheit wirkt.
Das Re-Source-Element ist ein geometrischer Struktur- und Informations-Resonanzschlüssel. Dieser stellt eine Verbindung zum u.a. vom deutschen Physiker Burkhard Heim (1925-2001) mathematisch beschriebenen „Bauplan für Materie“(1) her.
Durch diese direkte Verbindung werden störende Einflüsse, wie z.B. unbewusste Eingriffe in die Natur ausgeschaltet und die so behandelten System können sich nach ihrem natürlichen Bauplan regenerieren.
In der Anwendung bei technisch erzeugten elektromagnetischen Wellen bedeutet das eine Umwandlung in eine naturkohärente Form2, die für lebende Organismen nicht nur vollkommen unschädlich ist, sondern auch eine biologisch unterstützende Wirkung haben kann.
Aus technischer Sicht bleiben die Eigenschaften der elektromagnetischen Welle unberührt, es wird lediglich ihre biologische Relevanz verändert.
Warum gehe ich diesen komplizierten und auch schwer zu verstehenden Weg? Warum arbeite ich mit der Re-Source-Technologie anstatt mit einfacheren Verfahren zu energetisieren und zu informieren?
1. Beim Energetisieren stellt sich immer die Frage: wieviel Energie ist genug, wieviel zu viel und vor allem welche Form und Frequenz von Energie ist die richtige? Obwohl ich persönlich die Einstellung habe, mehr ist immer besser, habe ich die Erfahrung gemacht, daß ein hohes Maß an Energie oft kontraproduktiv ist. Arbeitet man hingegen mit dem natürlichen Energiepotential, das abhängig vom individuellen Lebensumfeld ist, so liegt man „automatisch“ richtig.
2. Technologien, die auf der Basis von Energie arbeiten haben oft das Problem, daß sie wie ein Akku aufgeladen sind und mit der Zeit ihre Energie und damit ihre Wirkung verlieren. Die Re-Source-Technologie wirkt wie ein Katalysator, der ohne die Investition eigener Energie eine vollkommen natürliche Regeneration bewirkt, in deren Verlauf sich das optimale Energiepotential wieder einstellt.
3. Die Frage nach der Informierung läßt sich am Besten anhand des Beispiels Wasser beschreiben. Wasser besitzt die Fähigkeit Informationen dauerhaft zu speichern (näheres dazu im Informationsblatt zum Thema Wasser). Wird nun Wasser durch Schadstoffe, Elektrosmog, usw. in seiner Qualität beeinflußt, so werden die ursprünglichen Informationen nicht etwa gelöscht oder überschrieben, sondern sie treten in den Hintergrund und werden „inaktiv“. Aus diesem Grund sehe ich es als effektiver an, das Wasser an seine ursprüngliche Quellwasser-Struktur zu erinnern, die ja immer noch gespeichert ist, als es mit Informationen vollzupacken, von denen ich denke daß sie gut für Ihr Leitungswasser vor Ort sind.
4. Zu guter letzt haben verschiedene Tests mit Informationssystemen gezeigt, dass sie normalerweise nicht in der Lage sind ein Informationsspektrum zu übertragen, das auf die Natur ganzheitlich einzuwirken vermag. Der Grund dafür liegt in der Modulationsfähigkeit dieser Systeme. Da in den meisten Köpfen noch Einsteins Märchen von der Lichtgeschwindigkeit als natürliche Grenze jeder Bewegung herumgeistert, sind diese Geräte auf eine feste Kopplung zwischen Frequenz und Wellenlänge ausgelegt. Jüngste Forschungen im Bereich der Skalar-Wellen zeigen jedoch, dass elektromagnetische Longitudinal-Wellen ohne weiteres auch vielfache Lichtgeschwindigkeit erreichen können. In der Natur werden Informationen in erster Linie longitudinal übermittelt. Bei genauerer Betrachtung stellt man fest, dass die Natur nicht nur einen um einen gewissen Faktor höhere Modulierbarkeit besitzt, sondern dass der Unterschied zwischen einem künstlichen und einem natürlichen Informationssystem eine ganze Dimension (!) beträgt.
Zusammenfassend basiert jede Energie- und Informationstechnologie auf dem Gedanken des Entwicklers, daß er (der Entwickler) weiß was für Ihr Wasser, für Ihren Elektrosmog oder für Sie persönlich gut ist. Ich persönlich traue mich nicht zu behaupten, ich würde alle dafür relevanten Vorgänge und Informationen in der Natur verstehen, geschweige denn, daß ich sie imitieren oder gar verbessern kann.
Die logische Konsequenz dieser Fakten ist das Rückbesinnen auf die natürlichen Selbstheilungsfähigkeiten unserer Umwelt. Aus diesem Grund habe ich mir die Mühe gemacht, die komplexe Re-Source-Technologie zu entwickeln.

© 12/2002 Sascha Witschonke
(1) Der Informationsraum I2 mit seinen Dimensionen x7 und x8 innerhalb des von B. Heim beschriebenen 12 dimensionalen Raumes.
(2) Der Begriff natur-kohärente Form bedeutet gleichschwingend mit der Natur und beschreibt Wellen, die im Einklang mit den natürlichen Prozessen stehen (z.B. die ungefährliche natürliche Hintergrundstrahlung, Wetterimpulse).

Bestellung des Quellwasser-Generators ist bei EnergiaPlus möglich. Bitte das Kontaktformular nutzen, das Produkt ist noch nicht im Shop eingestellt.

Posted by: horicon | Mai 19, 2008

Die Finanzkrise ist unter Kontrolle

… und die Welt ist eine Scheibe. Die Finanzmärkte folgen grundlegend sehr einfachen Regeln und sind zugleich von enormer Komplexität, vor der auch Experten offenbar manchmal kapitulieren - z.B. wenn es um die Einschätzung der Krise geht.

Die Grundlagen unseres Finanzsystems habe ich hier in einer Rezension zu verdeutlichen versucht. Logisch daraus folgt ein Dilemma der Notenbanken. Es dauerte kein halbes Jahr und man konnte genau das in der Wirklichkeit mit der Stützung von Bear Stearns erleben. Was geschah aber wirklich? Die Journalistin Ellen Brown hat die nahe liegende Frage gestellt, welche Aktienspekulationen es in den Tagen davor gab und wer von der “rettenden Übernahme” wirklich profitiert hat. Aufschlussreich - lesen!.
Wenn Investoren damit rechnen können, dass Banken sowieso gerettet werden, wird die nächste Blase nur noch größer. Die Frage ist wann? Oder ist die Krise unter Kontrolle? Hier ein interessanter Artikel zu den aktuellen Entwicklungen vom europäischen Think-Tank LEAP/Europe 2020.

Posted by: horicon | Mai 15, 2008

Rupert Sheldrake - Das schöpferische Universum

Die Ausgangsfrage ist relativ einfach und naheliegend: woher „wissen” die Gene, wann sie sich an welcher Stelle zu welchen Zellen differenzieren müssen, damit ein vollständiger menschlicher Körper entsteht, der z.B. die Augen in Links-Rechts-Ausführung an der richtigen Stelle im Kopf und nicht unter den Füßen hat? Komplizierter ausgedrückt, ist es die Frage nach den Formbildungsursachen, die Philosophen seit Platon umgetrieben hat.

Rupert Sheldrake entwickelte in seinem 1981 erschienen Buch eine Theorie der morphischen Felder, die diesen Prozess erklären sollte. Sheldrake unterscheidet in morphogenetische Felder, die als Organisationsfelder einen Einfluss auf die Formgebung in der Natur nehmen und Felder, die soziales Verhalten beeinflussen. Morphischen Feldern wohnt ein Gedächtnis inne, das sich durch Resonanz bildet.

Mit dem Originaltitel A New Science of Life hatte Sheldrake seinen Anspruch deutlich gemacht und bewusst war ihm sicher, das sein theoretischer Ansatz revolutionär war. Wie es revolutionären Theorien ergehen kann, können wir jetzt in einer komplett überarbeiteten Neuausgabe aus Anlass der 25-jährigen deutschen Erstausgabe lernen.

Trotz viel Lobes in der Öffentlichkeit erwarb Sheldrake schnell das Privileg, in einem Leitartikel vom Nature-Herausgeber Sir John Maddox „als Spitzenkandidat für eine Bücherverbrennung” eingestuft zu werden. Karriereförderlich war das sicher nicht, denn Leitmedien in den Naturwissenschaften wie Nature und Science haben eine enorme Bedeutung für die Karriere und damit auch für die Verteilung von Forschungsbudgets gewonnen. Aber Wissenschaft wird durch Forschungsbudgets, durch Gremien zur Vergabe der Forschungsbudgets und durch Gremien, die über die Besetzung der Gremien zur Vergabe von Finanzen entscheiden, gesteuert. Der Bürger und Steuerzahler kann in diesen Prozess faktisch nicht eingreifen, denn der Wissenschaftsbetrieb ist strukturell nicht demokratisch angelegt.

Kein Wunder, dass Wissenschaft sich vom Leben der Menschen abgekoppelt hat. Smart aufgepeppte Wissenschaftsnachrichten, gutgemeinte Versuche von PR-Agenturen und Multimedia-„Exploratorien” haben diesen Prozess nicht aufhalten können. Laien nehmen am Forschungsprozess nicht teil - weder bei der Setzung von Zielstellungen (z.B. für den Einsatz neuer Technologien), noch bei Experimenten noch bei der Diskussion der Ergebnisse, bei der Vergabe von Mitteln schon gar nicht… Dabei wäre Beteiligung möglich und sinnvoll. Sheldrake hat Experimente vorgeschlagen, an denen interessierte Laien teilnehmen können und Versuche, die Laien selbst durchführen können. Auch sein Vorschlag, ein minimales Budget von einem Prozent für die Unterstützung von Privatforschern zu reservieren, um die Kreativität und Unabhängigkeit dieser vom Aussterben bedrohten Exoten nutzen zu können, hat ihm sicher wenig Freunde in der akademischen Wissenschaft eingebracht. Aber welch ein innovatives und kreatives Potential könnte dadurch genutzt werden! Zugleich sollten sich die Nachwuchsprobleme in den Naturwissenschaften von selbst lösen. Sheldrake hatte mit seinen Veröffentlichungen und Experimenten für jeden interessierten Laien am Kern akademischen Selbstverständnisses genagt.

Sheldrake publizierte seine Theorie zu einer Zeit, in der sich die Forschung in eine stark reduktionistische Richtung mit einer geradezu mechanistischen Sicht auf die Natur entwickelte. 1981 begann gerade der Siegeszug der Molekularbiologie und unbestreitbar hat diese Richtung seitdem rasante Fortschritte gemacht. Ein anderer Ansatz und ein neuer naturwissenschaftlicher Beschreibungshorizont, wie von Sheldrake vorgeschlagen, schienen damit schlicht überflüssig zu sein. Jetzt erst zeichnen sich langsam die Grenzen der modernen molekularbiologischen Ansätze ab. Die Quantenphysik nahm zur gleichen Zeit im Gegensatz dazu die gegenläufige Richtung, hin zu einem ganzheitlichen Ansatz. In der Nature-Debatte hatte der Quantenphysiker und Nobelpreisträger Brian Josephson in Bezug auf die Fortschritte der Molekularbiologie weise angemerkt: „Wenn man im Verlauf einer Reise auf seinem Weg schnell vorankommt, bedeutet das weder, das man seinem Ziel nahe ist, noch dass man überhaupt, indem man weiter der gleichen Route folgt, sein Ziel erreichen wird.” Fortschritt allein ist weder ein Qualitäts- noch ein Wahrheitskriterium, vielmehr ist der Glaube an den Fortschritt eine der unreflektierten Annahmen moderner Naturwissenschaft.

Wer Jahrzehnte gegen den Trend arbeitet, entwickelt eine andere Perspektive. Obwohl Sheldrake seine Hypothese ausführlich an Beispielen aus Biologie und Chemie diskutiert und biologisches Grundwissen hier nicht nur von Vorteil sondern Pflicht ist, ist es im Grunde ein philosophisches Buch. Die Frage nach dem Ursprung der Formbildung ist seit Platon ein zentrales Problem der Philosophie und Sheldrake diskutiert diese Frage auf der Basis moderner Naturwissenschaft: das ist spannend! Auch auf einer metaphysischen Ebene hatte er mit seiner Theorie die Schwachstelle moderner Lebenswissenschaft getroffen. Die Naturwissenschaften geben das Versprechen einer restlos aufgeklärten Welt ohne die unnötige Annahme einer (wie immer gearteten) Transzendenz machen zu müssen. Der Fortschritt hat gesiegt, wenn auch keiner das Ziel wirklich kennt, noch gar darüber ernsthaft nachdenkt. Kein Wunder also, dass metaphysische Philosophie heute scheinbar unnötig geworden ist. Aber „wissenschaftliche und metaphysische Fragen werden häufig nicht deutlich genug voneinander geschieden, da die mechanistische Theorie vom Leben und die metaphysische Theorie des Materialismus so eng beieinander liegen. (S. 268 ) Naturwissenschaften stehen jeder Metaphysik feindlich gegenüber, ohne sich im geringsten dessen bewusst zu sein, dass sie selbst natürlich auch metaphysische Grundannahmen machen: natürlich haben sie basale Vorstellungen darüber, wie die Welt ist, wie Naturgesetze in Raum und Zeit funktionieren und wie Fortschritt und Ziel der angenommenen Entwicklung aussehen - sie reflektieren das nur nicht. Metaphysik machen immer die anderen. Selten ist mir so klar geworden, wie sehr Naturwissenschaft auf philosophische Metaphysik angewiesen ist, wenn sie nicht selbst unterderhand zur Metaphysik werden will (oder schon ist). Sheldrake ist sich dieser Problematik bewusst, wenn er am Ende des Buches in der Zusammenfassung vier mögliche Schlussfolgerungen aus seiner Hypothese zieht, die von einem modifizierten Materialismus, in dem nicht nur physikalische Felder, sondern auch morphische Felder als Teilaspekte der Materie verstanden werden, bis hin zu einem transzendentalen Bewusstsein diskutiert, das das Universum nicht auf ein Ziel hin entwickelt, sondern sein Ziel in sich selbst hat (also Gott).

Der Dialog mit dem Quantenphysiker David Bohm im Anhang rundet die Komplexität des Themas noch einmal ab, wenn die Naturwissenschaftler an die Grenzen des Wissens stoßen. Den Autor habe ich nicht parat, aber der Spruch passt einfach: „Der erste Schluck aus dem Becher der Naturwissenschaft macht einen zum Atheisten, aber am Boden des Bechers wartet Gott.”

Rupert Sheldrake: Das schöpferische Universum
Die Theorie des morphogenetischen Feldes
München (Nymphenburger) 2008 (3. komplett überarbeitete Neuausgabe)
ISBN 978-3-485-01132-7

Aktuelle Informationen gibt es auf der deutschen Webseite von Rupert Sheldrake.

Posted by: horicon | April 28, 2008

EnergiaPlus-Shop - Werbung in eigener Sache

Liebe Leser,
mein Geld verdiene ich mit Beratung und einen kleinen Shop mit Naturspirulina aus Burma, tribomechanisch mikronisierten Zeolith zur Entgiftung und einigen anderen Nahrungsergänzungen für ein Leben in Balance habe ich auch. Obwohl auf diesem Markt alle Monate “eine neue Sau durchs Dorf getrieben” wird, habe ich mich auf wenige Produkte konzentriert, von denen ich persönlich überzeugt bin. Diesen EnergiaPlus-Shop habe ich jetzt neu gestaltet und vielleicht haben Sie Lust, einen Blick darauf zu werfen. Über Rückmeldungen freue ich mich.

Posted by: horicon | April 21, 2008

Elsbett Motor

Erst vor wenigen Tagen hatte ich eine interessante Diskussion mit einem Bekannten, der Geld sammelt, um energiesparende Technologien zu fördern und später selbst nutzen zu können. Eine verblüffend einfach und gute Idee. Mir persönlich erscheint es sinnvoller, ein paar Euros in ein Gerät zu investieren, dass den Spritverbrauch meines Autos auf 3 Liter senkt als in Aktien oder Fonds, die ich nicht überblicke.
Einen Tag später lese ich im Blog von Matthias Bröckers wieder einmal etwas über die Vorzüge von Hanf als Nutz- und v.a. als Energiepflanze und dort finde ich einen Hinweis auf den Elsbett-Motor, der mit Pflanzenöl statt mit Bio-Diesel fährt. Davon hatte ich bisher nie gehört, also habe ich recherchiert:

Rudolf Diesel hatte in seiner Patentschrift schon vorausblickend auf die Nutzung von Pflanzenölen als Antriebsmittel für seine Motoren Bezug genommen. Aber was ist ein Elsbett-Motor? Hier findet man in einem Artikel von 1999 eine kurze Einführung, der leider immer noch aktuell ist. Auf Wikipedia gibt es einen kurzen Abriss mit den Vor- und Nachteilen dieses Motors. Allerdings läuft ein Elsbett-Motor mit reinem Pflanzenöl - ohne jede Veredelung.
Einen Artikel über die Funktionsweise für Menschen, die an Technik interessiert sind, findet Ihr hier. Auf diesen Seiten kann man auch mehr über den Menschen und Erfinder Ludwig Elsbett erfahren.
Es ist manchmal kaum zu glauben, aber diese Technologie wird angeboten und genutzt. Wer also preiswert Pflanzenöl kaufen kann oder ein eigenes Ölpflanzen-Feld hat und sich für eine Umrüstung interessiert, der kann sich auf den Seiten der Elsbett AG informieren, viele Fragen und Antworten werden auf diesen Seiten beantwortet. Die Idee ist Wir passen die Motortechnik an und nicht den Kraftstoff …”

Die Zeit liegt noch nicht lange zurück,in der die Begeisterung groß war, dass die neue Finanzwelt in der Lage wäre, eine « Finanzwirtschaft » zu erschaffen - tausendfach größer als die globale Realwirtschaft. Ich habe das nie verstanden und immer vermutet, dass ich einfach zu dämlich bin… Das hat sich noch verstärkt, wenn dann zwischen “Finanzwirtschaft” und “Realwirtschaft” unterschieden wurde. Wie - was?

Die Zusammenfassung des Informationsbriefes des europäischen Think-Tanks LEAP/Europe 2020, der bisher eine recht gute Treffergenauigkeit für die nächsten 6-9 Monate hatte, wagt sich jetzt mit einer sehr düsteren Prognose an die Öffentlichkeit: Die umfassende weltweite Krise: 2008 bis 2013 - vier große Tendenzen.

Die Vermutung, dass Politik und Bankwelt in den letzten Monaten nur die Öffentlichkeit beruhigen wollen und weder Plan noch Instrumente haben, diese Krise in den Griff zu bekommen, wird in diesem Artikel durch Argumente untermauert. Dass die “Realwirtschaft” von einer Krise der “Finanzwirtschaft” nur peripher berührt werden wird und / oder die Schwellenländer plötzlich hauptsächlich für den Eigenbedarf produzieren werden und damit eine weltweite Krise verhindern werden, kann ich nicht glauben. Globalisierung bedeutet eben weltumspannend.

Und wie sehen diese vier Tendenzen aus?

  • Globale Finanzkrise – Sparer und Investoren ertrinken in « Scheinvermögen » in der Höhe von 10.000 Milliarden USD
  • Krise der US-Wertpapiere – November/Dezember 2008 : die US-Zentralbank und ihr Netz an « Primary Dealers » kämpfen um ihr (finanzielles) Überleben
  • Krise der Wechselkurse – Bis 2011/2013 : Nachhaltige Umgestaltung des Weltwährungsgefüges
  • Globale Sozialkrise – Hungeraufstände und 25 Millionen Arbeitslose der Very Great Depression USA
von Richard C. Cook
Global Research, 27. März 2008
Wenden wir uns derjenigen US-amerikanischen Persönlichkeit zu, die von Verschwörungstheoretikern am häufigsten als das Epizentrum aller möglichen geheimen Elite-Pläne genannt wird. Das ist David Rockefeller, der 92 Jahre alte Multibillionär und oberste Pate der globalen Finanzelite. Der ausführliche Beitrag über Rockefeller auf Wikipedia gibt die folgende Version einer gefeierten Aussage wieder, die er angeblich in einer Eröffnungsrede bei der Bilderberg-Konferenz in Baden-Baden in deutschland im Juni 1991 gemacht hat:„Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen großen Medien dankbar, deren Direktoren unseren Treffen beiwohnten und sich an ihr Versprechen Diskretion zu wahren, beinahe vierzig Jahre lang gehalten haben. Es wäre uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, hätten wir all diese Jahre im hellen Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit gestanden. Aber die Welt ist jetzt entwickelter und vorbereitet, sich in Richtung auf eine Weltregierung zu bewegen, die niemals wieder Krieg kennen wird, sondern nichts als Frieden und Wohlstand für die ganze Menschheit. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Bankiers der Welt ist der in den vergangenen Jahrhunderten praktizierten nationalen Selbstbestimmung sicherlich vorzuziehen.“ Diese Rede wurde vor 17 Jahren gehalten, als in den USA die Regierung Clinton ihre Amtszeit gerade begonnen hatte. Rockefeller spricht von „wir“ und „uns“. Diese „wir“ so sagt er, haben seit annähernd vierzig Jahren Treffen abgehalten. Wenn man die 17 Jahre dazurechnet, die seit der Rede vergangen sind, heißt das, daß solche Treffen seit 57 Jahren stattfinden - die Zeitspanne zweier ganzer Generationen.
Weltregierung
Nicht nur hat „wir“ einen „Plan für die Welt“ entwickelt. Der Versuch diesen Plan zu „entwickeln“ war offensichtlich auch erfolgreich, jedenfalls in Rockefellers Sicht. Das letztendliche Ziel von „uns“ ist es, die „supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Bankiers der Welt“ zu schaffen. Dies wird seinen Worten zufolge zu einer „Weltregierung“ führen, „die nie wieder Krieg kennen wird.“Nur um den Gedanken einmal durchzuspielen, lassen Sie uns annehmen, daß David Rockefeller eine so bedeutende und mächtige Person ist, wie er anzunehmen scheint. Nehmen wir den Mann ernst und gehen einmal davon aus, daß er und „wir“ in gewissem Maße erfolgreich waren. Die würde bedeuten, daß die wesentlichen Entscheidungen und Ereignisse seit Rockefellers Rede 1991 wahrscheinlich ebenfalls Teil des Planes waren oder wenigstens seinen Inhalt und seine Absicht widerspiegelten.Daher können wir durch eine Untersuchung dieser Entscheidungen und Ereignisse feststellen, ob Rockefeller in der Tat mit seiner Einschätzung Recht, daß das Utopia, das ihm vorschwebt, dabei ist verwirklicht zu werden, oder wenigstens daß seine Realisierung nähergerückt ist. Ohne festgelegte Reihenfolge sind das Folgende einige dieser Entscheidungen und Ereignisse:
Export von Arbeitsplätzen
Die Umsetzung des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens NAFTA durch die Regierungen Bill Clinton und George W. Bush hat sowohl die Beseitigung von Millionen von Arbeitsplätzen im produzierenden Gewerbe bewirkt, als auch die Zerstörung von amerikanischen Bauernfamilien zugunsten des globalen Agrobusiness.Ähnliche Freihandelsabkommen, darunter solche unter Schirmherrschaft der Welthandelsorganisation haben zum Export von weiteren Millionen von Arbeitsplätzen in der Produktion nach China und andernorts geführt.Das durchschnittliche Familieneinkommen in den USA hat beständig abgenommen, während der Anteil der obersten Einkommensschichten am Wohlstand der Nation enorm gewachsen ist. Einige Hedgefonds-Manager an der Wallstreet verdienen eine Milliarde Dollar im Jahr, während sich die Zahl der Obdachlosen, darunter auch Kriegsveteranen, der Millionengrenze nähert.Die Spekulationsblase am Immobilienmarkt hat zu einer gewaltigen Inflation der Immobilienpreise in den Vereinigten Staaten geführt. Millionen von Eigenheimen fallen aufgrund von Zwangsversteigerungen in die Hände von Bankiers. Die Kosten für Grund und Boden und für Mieten hat Familienunternehmen in der Landwirtschaft ebenso dezimiert wie kleine Unternehmen. Steigende Steuern auf das Eigentum aufgrund von überhöhten Einschätzungen der Grundstückspreise haben Millionen von Empfängern niedriger und mittlerer Einkommen aus ihren Häusern getrieben.
Umverteilung durch Bankrott
Die Tatsache, daß Bankiers jetzt die nationalen Geldsysteme insgesamt im Rahmen von Gesetzen kontrollieren, nach denen neues Geld nur durch Kredit gegen Zinsen ins System eingeführt werden kann, hat eine enormen Schuldenpyramide bewirkt, die kurz vor dem Zusammenbruch steht. Dieses „monetäre“ System wurde von Ökonomen an der Universität von Chicago entwickelt, die von der Familie Rockefeller gefördert wurden. Der Trick ist, daß wenn die Pyramide einstürzt und alle ruiniert sind, die Banken, die Geld „aus dem Nichts“ geschaffen haben, in der Lage sind, Vermögenswerte für Pennies aufzukaufen, wie J.P. Morgan sich jetzt anschickt, es mit Unternehmen zu tun, die der Carlyle Capital Gruppe gehören. Eine Kontrolle der Finanz-Industrie, die diesen Namen verdiente, wurde von der Regierung aufgegeben und Politiker, die dem im Wege stehen, wie etwa Eliot Spitzer, werden vernichtet. (vgl. diesen Artikel von Rob Kirby auf informationclearinghouse)
Steigende Preise und Hunger
Die gesamte Steuerlast durch Bundesregierung, Regierungen der Staaten und lokale Verwaltungen übersteigt mittlerweile 40 Prozent des Einkommens und steigt weiter. Während die Rezession beginnt, hebt der von den Demokraten kontrollierte Kongreß scheinheilig die Steuern sogar für die mittleren Einkommen weiter an, während er gleichzeitig die minimale „Stimulierungs“-Rückvergütung unterstützt. Sowohl Steuerrückstände als auch Studiendarlehen werden nicht länger im Rahmen des Schutzes vor Bankrott erlassen.Die Benzinpreise steigen, während gleichzeitig Firmen wie Exxon-Mobil Rekordgewinne verzeichnen. Die Preise für andere Wirtschaftsgüter, darunter auch die Preise für Nahrungsmittel, steigen beständig, wobei einige Länder sich bereits an den Rand von Hungersnöten gedrängt sehen. (vgl.: politblog.net ) Die Ernährung von 40 Millionen Menschen in Amerika wird offiziell als „nicht gesichert“ eingestuft.Die Kontrolle der Konzerne über Wasser und mineralische Rohstoffe hat vieles von dem beseitigt, was an öffentlichen Allgemeingütern zur Verfügung stand, und die Deregulierung der Energieerzeugung hat vielerorts zu massiven Steigerungen der Strompreise geführt.Die Vernichtung von Familienunternehmen in der Landwirtschaft in den Vereinigten Staaten durch NAFTA (und desgleichen die Vernichtung von landwirtschaftlichen Familienbetrieben in Mexico und Kanada) fand ihre Entsprechung in der Politik des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank gegenüber anderen Nationen. In der ganzen Welt ist aufgrund des „Washingtoner Konsens“ die Erzeugung landwirtschaftlicher Güter in erster Linie für den Export an die Stelle lokaler Selbstversorgung getreten. Landflucht hat die Bevölkerung der riesigen Slums in den Außenbezirken der Städte von unterentwickelten Ländern anschwellen lassen.
Kriege in aller Welt
Seit den 80er Jahren führen die USA Kriege in aller Welt - entweder direkt oder durch Stellvertreter. Das frühere Jugoslawien wurde von der NATO zerstückelt. Gedeckt durch den 11.September und im Rahmen von vorgefertigten Plänen sind die USA gegenwärtig dabei, den Nahen Osten militärisch zu erobern und dauerhaft zu besetzen. Derzeit wird die globale Einkreisung von Rußland und China umgesetzt und ein neuer Schub zur Militarisierung des Weltraums hat begonnen. Die westlichen Mächte sind ganz eindeutig dabei, sich wenigstens auf die Möglichkeit eines weiteren Krieges vorzubereiten.Der Ausweitung des militärischen Imperiums der Vereinigten Staaten steht die Schaffung eines totalitären Systems der Überwachung im eigenen Land gegenüber, unter dem die privaten Aktivitäten der Bürger mit Hilfe von Technologien und Systemen verfolgt und bespitzelt werden, die unter dem Vorwand des „Kriegs gegen den Terror“ installiert wurden. Man beginnt damit, Mikrochips für Überwachungszwecke in Menschen einzupflanzen. Der militärisch-industrielle Komplex ist zur größten und erfolgreichsten Industrie des Landes geworden. Tausende von Planern sind damit beschäftigt, neue und bessere, offen sichtbare und verdeckte Wege und Verfahren zu entwickeln, um auswärtige und innere „Feinde“ zu vernichten.Gleichzeitig haben die USA unter allen Ländern auf der Welt den größten Anteil von inhaftierten Bürgern. Dazu besteht das tägliche Leben von Millionen von Menschen aus einer niederdrückenden Last von Regierung, Versicherungen, Finanzgebühren, Kosten und Papierkram. Die einfachsten Geschäfte werden durch die gebührenpflichtigen Tätigkeiten von Buchhaltern und Anwälten, Bürokraten, Maklern, Spekulanten und Mittelsmänner verteuert.Um das Ganze abzurunden haben die sich verschlechternden Bedingungen des täglichen Lebens zu einem enormen Anstieg von streßbedingten Krankheiten ebenso wie zu einer Epidemie von Alkohol- und Drogensucht geführt. Sogar Regierungen in aller Welt beteiligen sich am Drogenhandel. Anstatt daran zu arbeiten, den Streß zu vermindern, fördert die öffentliche Poltik eine riesige Industrie, die verschreibungspflichtige Drogen herstellt und sich an der sich verschlechternde öffentlichen Gesundheit bereichert, indem sie Symptome anstelle von Ursachen behandelt.Diese Liste sollte uns genügend Grundlage geben, um einen Schritt weiterzugehen und eine unbequeme Frage zu stellen: Wiederum angenommen, daß alle diese Dinge Teil des Elite-Plans sind, den Herr Rockefeller sich brüstet entwickelt zu haben, ist es dann nicht merkwürdig, daß die gewählten Mittel, um „Frieden und Wohlstand für die gesamte Menschheit“ zu erreichen, so viel Gewalt, Betrug, Unterdrückung, Ausbeutung, Schiebung und Diebstahl beinhalten?
Schöne Neue Welt per Völkermord
In der Tat scheint es mir so zu sein, daß „unser Plan für die Welt“ auf Völkermord, polizeilicher Kontrolle ganzer Bevölkerungen und gewaltsamer Inbesitznahme der Ressourcen der Welt durch die Finanz-Elite und ihre Politikermarionetten und die Militärs basiert.Um es deutlich zu sagen: Ist ein besserer Weg vorstellbar, all dies zu bewerkstelligen, als durch einen allem Anschein nach durchorganisierten Plan, den Menschen in aller Welt die Fähigkeit zu nehmen, ihre Nahrung selbst zu erzeugen? Völkermord durch Aushungern mag zwar langsam sein, aber er ist sehr effektiv. Vor allem, wenn die Verantwortung auf „die Kräfte des Marktes“ geschoben werden kann.Ist es möglich, daß diese „wir“, die all diese Dinge tun, darunter auch der große David Rockefeller höchstpersönlich, lediglich gemeine Kriminelle sind, die irgendwie an die Schaltstellen der Macht gelangt sind? Wenn das so ist, dann sind diese Leute Verbrecher, die alles in ihrer Macht stehende getan haben, um ihren Rücken zu decken und ihre Spuren zu verwischen, unter anderen indem sie das Erziehungssystem und das Monopol der Mainstream-Massenmedien in ihren Würgegriff genommen haben.
Eines ist sicher: Amerikas Wähler haben all diesem niemals bewußt zugestimmt (und die Wähler andernorts ebenfalls nicht. A.d.Ü.).
Richard C. Cook war früher als Analyst für die US-amerikanische Bundesregierung tätig. In seiner Laufbahn arbeitete er für die U.S. Civil Service Comission US (Kontrollinstanz für die Regierungsbürokratie), die Food and Drug Administration (Behörde für die Sicherheit von Lebens- und Arzneimitteln, das Weiße Haus unter Jimmy Carter, die NASA und das U.S. Treasury Department (US-Finanzministerium)
Quelle: www.globalresearch.ca Übersetzt vom Englischen ins Deutsche von Hergen Matussik, einem Mitglied von Tlaxcala, dem Netzwerk von Übersetzern für sprachliche Vielfalt (tlaxcala@tlaxcala.es, www.tlaxcala.es). Diese Übersetzung unterliegt dem Copyleft: Sie kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl der Autor als auch die Quelle genannt werden.
P.S. Natürlich wieder nur eine interessante Spinnerei der Verschwörungstheoretiker, deshalb noch einmal David Rockefeller, Gründer der Trilateral Commission, Mitglied der Bilderberg-Gruppe und Vorstandmitglied des Council on Foreign Relations, im O-Ton in seinen Memoiren:
Einige glauben gar, wir seien Teil einer geheimen Verschwörung, die gegen die Interessen der Vereinigten Staaten arbeiten. Sie charakterisieren meine Familie als ‚Internationalisten‘ und beschuldigen sie, sich mit anderen in aller Welt verschworen zu haben, eine politisch und wirtschaftlich einheitlichere Welt zu errichten - eine neue Welt, wenn Sie so wollen. Wenn das die Anklage ist, so bekenne ich mich schuldig - und ich bin stolz darauf.
Und in der Schweizer Weltwoche habe ich ein längeres Interview mit David Rockefeller gefunden, in dem der mittlerweile 93-Jährige schon mal an seinem Bild für die Nachwelt baut….

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